Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Lehrveranstaltungen Prof. Décultot

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  • WiSe 2024/25, vorlesungsfreie Zeit

Nach Vereinbarung per E-Mail.


Hinweise für Hausarbeiten

Richtlinien für Hausarbeiten
Richtlinien Hausarbeiten Prof_ Decultot.pdf (134,3 KB)  vom 25.07.2023

SoSe 2025

Seminar „Mythos Prometheus: ein antikes Motiv und seine modernen Variationen“

Mo, 12:00-14:00
Ort: Ludwig-Wucherer-Str. 2, SR 18

BA/LA: Themen, Stoffe, Motive
MA: Themen, Stoffe, Motive
MA DSL: Literaturgeschichte
MA DLK: Literaturgeschichte Vertiefungsmodul
MA: Kulturelle Diskurse
MA KdA: Literatur und Ästhetik II
MA: Schlüsselthemen der Sprach und Literaturwissenschaft
MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik
BA/LA: Literaturgeschichte 17. Jh. - bis Gegenwart (5 LP)
BA/LA: Literaturgeschichte 17. Jh. - bis Gegenwart  (10 LP)
BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie (5 LP)
BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie (10 LP)
MA: Deutsche Literatur: Imagination, Produktion, Poetik

Die von Hesiod und Aischylos geschaffene Gestalt des Prometheus weist von vorn herein vielfältige Gesichter auf: bei Hesiod ist Prometheus derjenige, der das Verhältnis zwischen Zeus und den Menschen verdirbt; bei Aischylos derjenige, der dieses Verhältnis rettet – und daher Religion möglich macht. Kein Wunder, dass – ausgehend von diesen antiken mythologischen Erzählungen – die Figur des Prometheus zur unerschöpflichen Quelle literarischen und poetischen Schaffens in der Neuzeit geworden ist. Bei Goethe, Herder, Schelling, E.T.A. Hoffmann, Nietzsche, Kafka, Brecht und einigen anderen dient Prometheus als Projektionsfläche für Narrative zur Kraft und Ohnmacht, Würde und Überheblichkeit der Menschheit – mit und auch ohne Gottesbezug. Ziel des Seminars ist es, am Beispiel von deutschen und europäischen Werken des 18.-20. Jahrhunderts einige Facetten der literarischen Aneignungen des antiken Prometheus-Mythos zu analysieren und damit einen Einblick in ein grundlegendes Motiv der europäischen Kulturgeschichte zu gewinnen.

Seminar: Georg Forster (1754-1794) – Reisen, Beobachten, Schreiben

Mo, 16:00-18:00
Ort: Ludwig-Wucherer-Str. 2, SR 18

BA/LA: Themen, Stoffe, Motive
MA: Themen, Stoffe, Motive
MA DSL: Literaturgeschichte
MA DLK: Literaturgeschichte Vertiefungsmodul
MA: Kulturelle Diskurse
MA KdA: Literatur und Ästhetik II
MA: Schlüsselthemen der Sprach und Literaturwissenschaft
MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik
BA/LA: Literaturgeschichte 17. Jh. - bis Gegenwart (5 LP)
BA/LA: Literaturgeschichte 17. Jh. - bis Gegenwart  (10 LP)
BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie (5 LP)
BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie (10 LP)
MA: Deutsche Literatur im internationalen Kontext

Weltumsegler, Europa-Reisender, im Feld forschender Naturhistoriker und Ethnologe, politisch engagierter Gelehrter, Aufklärer und kritischer Erbe der Aufklärungsphilosophie – Georg Forster (1754–1794) trug grundlegend zur Erschließung außereuropäischer Welten sowie zur Beschreibung europäischer Kulturgeschichte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bei. Durch Zeichnen, Sammeln und Ordnen sowie durch Schreiben und Übersetzen hat er einen erheblichen Anteil an dem Prozess genommen, der die zusammen mit James Cook erkundeten Räume in Wissensgegenstände verwandelte. Im Rahmen des Seminars soll das Geflecht der Arbeitsfelder erschlossen werden, auf dem der vielseitige Schriftsteller der sog. ‚Spätaufklärung‘ sich betätigte. Schwerpunktmäßig in den Blick genommen werden dabei die Reise um die Welt, die Ansichten vom Niederrhein sowie eine Reihe von kleinen philosophischen, historischen und politischen Schriften. Das genaue Lektüre-Programm wird in der ersten Sitzung bekannt gemacht.

Forschungskolloquium „Neuzeitliche Schriftkultur und europäischer Wissenstransfer – Forschungsarbeiten in der Diskussion“

Di, 14:00-16:00
Ort: im IZEA (Thomasius-Zimmer)

MA: Themen, Stoffe, Motive (MA)
MA: Literaturgeschichte
MA: Literaturgeschichte Verrtiefungsmodul
MA: Kulturelle Diskurse
MA: Literatur und Ästhetik II
MA: Schlüsselthemen der Sprach und Literaturwissenschaft
MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik
MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik (Vertiefung)
MA: Forschungskolloquium Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt 17. bis 19. Jahrhundert
MA: Forschungskolloquium Master Literaturwissenschaft

Das Forschungskolloquium verfolgt das Ziel, Studierende an die Forschung heranzuführen. Dies soll über zwei Wege erreicht werden. Einerseits werden in Entstehung begriffene Qualifizierungsarbeiten (BA/MA-Arbeiten, wissenschaftliche Hausarbeiten für das Staatsexamen, Promotions- und Habilitationsvorhaben) vorgestellt und diskutiert. Andererseits werden fortgeschrittene Wissenschaftler eingeladen, ihre Forschungsarbeiten und -projekte zu präsentieren. Das Forschungskolloquium versteht sich hiermit als ein Forum, an dem jüngere und erfahrene Forscher teilnehmen. Der thematische Schwerpunkt des Sommersemesters liegt in der Literaturgeschichte des 18.-20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Wissenstransfers, in den Lese- und Schreibpraktiken von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart sowie in methodischen Fragen.

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